Serdar Tasci, deutscher Nationalspieler mit türkischen Wurzeln, ist einer der Lieblingskandidaten von Jogi Löw. Nicht nur, weil Serdar Tasci in Esslingen geboren ist. Im Gegensatz zu den vielen anderen Emporkömmlingen im Trikot der Nationalmannschaft trug Tasci bereits 10x das Trikot der A-Nationalmannschaft. Der Verteidiger kam über die Stuttgarter Kickers zum VfB Stuttgart, für den er immerhin schon 95x im Trikot zu Bundesligaspielen auflief und somit beileibe kein Neuling mehr ist.

Serdar Tascis Trikot ist ein Meistertrikot

In seinen 10 Einsätzen im Trikot der deutschen Nationalmannschaft wirkte Serdar Tasci zwar immer mal wieder unsicher – ganz anders als im Trikot des VfB Stuttgart – scheint aber insoweit überzeugt zu haben, dass er jetzt immer noch im Rennen für die WM in Südafrika ist. Keine schlechte Leistung, zudem mag er sicher dazu beitragen, dass sich Mesut Özil, der ebenfalls türkische Wurzeln hat, schneller akklimatisiert als es sonst der Fall wäre. Um Mesut Özil geht es hier aber nicht, sondern um Serdar Tasci. Der Verteidiger gilt im Verein als mittlerweile unverzichtbar, nachdem er gleich in seiner Debütsaison mit dem VfB Deutscher Meister wurde.

Vor dem Durchbruch in der Nationalmannschaft Deutschlands?

In der Nationalmannschaft von Deutschland ist Serdar Tasci noch nicht unverzichtbar, aber wer weiß, wie viel Kids in Deutschland, insbesondere von türkischstämmigen Eltern, mit Tascis Trikot herumlaufen werden, wenn Tasci erst einmal den Durchbruch in der Nationalmannschaft geschafft haben wird und bei der WM die Farben Deutschlands vertritt, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Aber darum geht es in Südafrika in letzter Konsequenz ohnehin nicht, sondern darum, dass die Jungs in den weißen Trikots von adidas als Weltmeister nach Hause kommen.

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